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Die Deutsche Bank - und die Strafe?

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Die Deutsche Bank, seit ihrer Gründung (1870) spielt einen wichtigen Teil der Wirtschaftsgeschichte. Heutzutage die Deutsche Bank AG ist das (nach Bilanzsumme und Mitarbeiterzahl) größte Kreditinstitut in Deutschland. Das Unternehmen ist als Universalbank tätig und unterhält bedeutende Niederlassungen in New York, London, Singapur und Sydney. Es gilt mit einem Marktanteil von 21 Prozent als größter Devisenhändler der Welt. Die Finanzkrise hat aber grosse Auswirkungen auf die Bank. Die Deutsche Bank erwartet vor allem ein schwächeres Wachstum der Weltwirtschaft als bisher. Die Prognose für den Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2012 werde um 0,3 Prozentpunkte auf 3,2 Prozent reduziert und für das Jahr 2013 habe man die die Schätzung um 0,4 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent gesenkt. In der Eurozone dürfte laut DB die Rezession bis zum Jahresende anhalten und die Wirtschaft im Gesamtjahr um 0,5 Prozent schrumpfen. Im kommenden Jahr auch dürfte sich die Wirtschaft der Eurozone am Rande einer Rezession bewegen - und deswegen nur um 0,3 Prozent wachsen.


Jetzt die Deutsche Bank hat zusätzliche Probleme, und zwar geht es um ein Skandal um manipulierte Zinssätze. lässt das Kreditinstitut prüfen, ob eigene Händler an den Manipulationen beteiligt waren... Eine Kapitalanlagegesellschaft habe sich in New York an mehreren Sammelklagen gegen die Deutsche Bank, aber auch gegen andere Institute beteiligt, die der Manipulation des Marktzinssatzes Libor beschuldigt werden. Die Investoren fordern Schadensersatz. Libor - ist der Zinssatz, zu dem sich Banken untereinander Geld leihen.

Es gibt gemeinsam 16 Banken (zusammen mit der Deutschen Bank), die sich dem Vorwurf der Manipulation des Londoner Interbankensatzes Libor ausgesetzt sehen. Gleichzeitig aber die DB und die Royal Bank of Scotland (RBS) haben besonders schwierige Situation, die beiden Banken können die Kosten in Höhe von jeweils über einer Milliarde Dollar für potenzielle Strafen und Gerichtsverfahren zu erleiden. Für die Deutsche Bank dürfte es mit bis zu 1,04 Milliarden Dollar (852 Millionen Euro) teurer werden (während die RBS sich auf bis zu 1,06 Milliarden Dollar einstellen sollte). Anfallen würden die Kosten voraussichtlich in den Jahren: 2013 und 2014.

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